Simsalabim Wunderlexikon

Wissenswertes über Edelsteine

Es befinden sich 128 Einträge im Glossar.
Alle A B C D E F G H I J K L M O P R S T U V Z
Name

Calcit

Beschreibung

Calcit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral. Es gibt aber sehr schöne Calcit Kristalle in verschiedenen Farben mit hoher Licht Doppelbrechung. Calcit ist ein sehr weicher Stein, er ist daher auch empfindlich, besonders Säuren und Kosmetika können den Stein schädigen.Calcit ist auch häufig Bestandteil vieler Fossilien. Der Name leitet sich ab von der griech. Bezeichnung für "Kalk".

Fundorte weltweit
Mohshärte 3
Farbe farblos, intensiv orange, grün, blau, gelb u.a.

Name

Chalcedon

Beschreibung

Chalcedon ist eine faserige Form von mikrokristallinem Quarz. Die Farbe entsteht durch Einlagerung von verschiedenen Mineralien. Der gewöhnliche Chalcedon ist blassblau und hat keine Bänderung. Der Stein findet Erwähnung in der Offenbarung des Johannes. Er wird auch bei der hl. Hildegard von Bingen aufgeführt. In der Antike war er bekannt als der Stein der Redner.

Fundorte Namibia, Türkei, Indien, Marokko u.a.
Mohshärte 6,5-7
Farbe blau bis grau, weißlich, hell bis dunkelgrün, rosa.

Name

Charoit

Beschreibung

Charoit ist ein sehr seltenes Mineral aus der Mineralklasse der Silicate. Es entwickelt durchscheinende bis undurchsichtige, massige oder faserige Aggregate. Charoit ist ein hoch begehrter Schmuckstein. Nachdem es nur eine Fundstelle gibt ist er entsprechend selten und auch teuer. Erstmals wurde der Stein 1948 am Fluß Tschara in Russland gefunden. Erst 1976 wurde der Charoit detailliert untersucht und beschrieben.

Fundorte bisher nur Russland
Mohshärte 5-6
Farbe violett oder violett mit weißer verwirbelter Streifung

Name

Chiastololith

Beschreibung

Siehe Andalusit

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Chloritquarz

Beschreibung

Chloritkristalle sind wolkig eingeschlossen in Bergkristall. Der Chlorit tritt vor allem in grünen schuppigen Aggregaten auf. Der Name kommt vom griech. Wort "chloros" für "grün". Chlorit wurde zum erstenmal 1879 wissenschaftlich beschrieben. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. wurde im heutigen Iran der Chlorit bearbeitet, es wurden sogar Gefäße daraus hergestellt. Weiteres siehe unter Bergkristall.

Fundorte USA u.a.
Mohshärte 2-3
Farbe grün

Name

Chrysoberyll

Beschreibung

Chrysoberyll ist ein sehr selten vorkommendes Mineral aus der Minerlgruppe der Oxide und Hydroxide. Er hat einen glasähnlichen Glanz. Der Name kommt vom griech. Wort "Chryso beryllus"zusammengesetzt "Gold" und "Beryll". Es ist aber mineralogisch gesehen kein Beryll. Er unterscheidet sich durch Struktur, Härte und Zusammensetzung. Er gehört zu den etwa 20 Edelsteinen die Plinius 23-79 v. Chr. schon beschrieben hat. Aufgrund seiner Seltenheit und Härte gehört er zu den teuren Edelsteinen. Es ist das vierthärteste Mineral. Es gibt auch Chrysoberyll mit Katzenaugen Effekt was noch seltener vorkommt und demsprechend teurer ist.Das Katzenauge kann nur als Cabochon geschliffen werden. Die seltenste Art des Chrysoberylls ist der Alexandrit.

Fundorte Brasilien, Sri Lanka u.a.
Mohshärte 8,5
Farbe alle Gelbtöne bis hin zu olivgrün

Name

Chrysokoll

Beschreibung

Chrysokoll findest man überwiegend in Kupferlagerstätten und wird auch Kupferkiesel genannt.Es gehört zur Mineralklasse der Silicate. Chrysokoll ist ein Sekundärmineral das durch Verwitterung aus anderen Kupfermineralien entsteht. Der Name ist eine Zusammensetzung aus den griech. Wörtern "Gold" und "kleben".Der Stein ist seit der Antike bekannt. "Goldleim", da es ein Hilfsmittel der antiken Goldschmiedekunst war zur Granulation. Eine alte Überlieferung sagt, man sollte sich diesen Stein immer schenken lassen. Chrysokoll ist aufgrund seiner Farbe ein beliebter Schmuckstein und wird meist als Cabochon geschliffen. Der Chrysokoll reagiert empfindlich gegenüber chem. Substanzen und Erhitzung. Eine Verwachsung aus Chrysokoll, Türkis und Malachit nennt man Eilatstein.

Fundorte Australien, USA, Südamerika u.a.
Mohshärte 2-4
Farbe blau-grün

Name

Chrysopras

Beschreibung

Chrysopras ist eine grüne Chalcedon Varietät und ist der teuerste unter den Chalcedonen. Das Wort setzt sich zusammen aus dem griech. Wörtern "Chrysos" für Gold und "prason" für Lauch. Die Farbe kann durch Sonneneinstrahlung und Wärme verblassen.Dieses Altern kann durch feuchte Lagerung rückgängig gemacht werden. Der Chrysopras wird auch bei der hl. Hildegard von Bingen aufgeführt. Seit dem 14. Jhdt. wird der Stein für Einlegearbeiten und Schmuckgegenstände verwendet. Alexander der Große trug angeblich ein Amulett aus Chrysopras.

Fundorte Australien u.a.
Mohshärte 0
Farbe apfelgrün, teilweise mit braun oder weiß durchsetzt

Name

Chytha

Beschreibung

Chytha gehört zur Serpentin Gruppe. Weiteresn siehe Serpentin..

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Citrin

Beschreibung

Citrin ist die gelbe Quarz Varietät. Der Name kommt vom lat. "citrus" für Zitrone. Farbgebendes Mineral ist Eisen. Man unterscheidet zwischen natürlichen eisenhaltigen Citrinen und gebrannten Citrinen. Violette Amethyste werden auf 300-500° erhitzt und wechseln so ihre Farbe ins Gelbbraune. Der Citrin findet überwiegend Verwendung als Schmuckstein. Im Alten Testament steht der Citrin für "Naphtali"" dem 9. der 12 israelischen Stämme. Im Mittelalter wurde der Citrin als "Sonnenstein" verehrt.

Fundorte Brasilien, Indien u.a.
Mohshärte 7
Farbe natürlicher Citrin blassgelb, gebrannter Citrin braun-orangegelb