Simsalabim Wunderlexikon

Wissenswertes über Edelsteine

Es befinden sich 128 Einträge im Glossar.
Alle A B C D E F G H I J K L M O P R S T U V Z
Name

Falkenauge

Beschreibung

Falkenauge ist eine fasrige unduchsichtige Quarz Varietät Er ist schichtweise und in parallelen Lagen aufgebaut. Der seidige Glanz und der Falkenaugeneffekt des Steins ergibt sich durch Einlagerung von Hornblende. Das Tigerauge ist ein naher Verwandter des Falkenauges und beide werden hauptsächlich zu Schmucksteinen verarbeitet. Sie gehören zu den günstigen Edelsteinen.

Fundorte Südafrika, West Australien
Mohshärte 6-7
Farbe schwarzblau, dunkelblau, blaugrau

Name

Feueropal

Beschreibung

Der Opal ist ein amorpher Festkörper und hat keine Kristallstrucktur. Er ist sehr wasserhaltig mit einem Anteil von 4-9%. Der Stein ist empfindlich und sollte vor Seife, starken Kosmetika und chem. Substanzen geschützt werden. Der Feueropal gehört zu den Edelopalen. Im Gegensatz zu den anderen Edelopalen zeigt der Feueropal keinen opalisierenden Effekt. Die ersten Feueropale kamen 1804 von Mexiko nach Europa. In Südamerika wurde der Stein seit Alters her hoch verehrt und es wurden ihm magische Kräfte zugesprochen.

Fundorte Mexiko
Mohshärte 5,5-6,5
Farbe rot, orange, gelblich, rotbraun

Name

Flintstone - Feuerstein

Beschreibung

Feuerstein, auch Silex genannt. Es ist ein sedimentäres Kieselgestein und wird in Knollen oder Platten gefunden. Bei gezieltem Abschlagen entstehen Schlagwellen. Schon 4000 v. Chr. wurde der Stein zum Feuermachen verwendet. In der Steinzeit war er ein wichtiges Rohmaterial. Feuersteine wurden aneinander geschlagen und mit Hilfe von einem leicht brennbaren Pulver und leicht entzündlichen Fasern wurde Feuer erzeugt.Feuersteine mit einem natürlichen Loch in der Mitte wurden als Talisman getragen. Besonders schön gezeichnete Steine werden auch heute noch zu Schmuck verarbeitet.

Fundorte weltweit
Mohshärte 7,5
Farbe schwarz, beige, grau, braun

Name

Fluorit

Beschreibung

Sein anderer Name ist Flußspat. Es handelt sich um Calciumfluorid und er gehört zur Mineralienklasse der Halogenide. Reiner Fluorit ist farblos und transparent, die vielfältigen Farben ergeben sich durch Einlagerungen von anderen Mineralien und aus anderen Faktoren. Er bildet Oktaeder Kristalle (würfelförmig). Der Fluorit ist relativ weich und daher auch empfindlich gegenüber Spülmittel, Seife usw. Der Fluorit war schon im alten Griechenland bekannt. Der Name Flußspat geht auf die Metallverarbeitung zurück wo er als Flussmittel eingesetzt wurde. Die schönsten Steine sind bei Mineraliensammlern begehrt und werden auch zu Schmucksteinen geschliffen. Der deutsche Mineraloge Friedrich Mohs entdeckte 1824 die Fluoreszenz des Fluorits unter ultraviolettem Licht.

Fundorte Marokko, USA u.a.
Mohshärte 4
Farbe transparent, violett, blau, grün, gelb, rosa, rot, orange.

Name

Fluoritopal

Beschreibung

Fluoritopal wird auch "Tiffany Stone" genannt. Er wurde erstmals in Utah, USA gefunden. Er entsteht durch die Aktivität von Vulkanen zusammen mit fluorithaltigen Gasen. Im weiteren Verlauf seiner Entstehung opalisierte der Stein. Jaspis ist meist das Muttergestein.

Fundorte USA
Mohshärte 0
Farbe weiß, lila, violett, bräunlich