Simsalabim Wunderlexikon

Wissenswertes über Edelsteine

Es befinden sich 128 Einträge im Glossar.
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Name

Karneol

Beschreibung

Karneol ist mikrokristallin, undurchsichtig bis schwach durchscheinend und ist wie so viele andere eine Quarz Varietät, farbgebend ist Eisen. Zur Herkunft des Namens gibt es verschiedene Theorien. Im Mittelalter hieß er "corneolus", später wurde er auch "cornelius" genannt. Einige meinen der Begriff kommt von der Kornelkirsche, da er eine ähnliche Farbe hat. Schon im Altertum wurde der Karneol als Ringstein geschätzt. Im 5000 jährigen Troja wurde er als Grabbeigabe gefunden. Es ranken sich viele mystische Geschichten um diesen Stein. Er wird in der Bibel erwähnt und findet Verwendung bei der hl. Hildegard von Bingen. Nachdem der Karneol leicht zu verarbeiten ist wurden oft Siegelringe angefertigt.Auch heute zählt er zu den beliebtesten Schmucksteinen.

Fundorte Brasilien, Deutschland, USA u.a.
Mohshärte 6,5-7
Farbe braunorange, orange bis dunkelrotorange

Name

Koprolith

Beschreibung

Der Name Koprolith kommt vom greich. "kopros" für Kot. Der Stein besteht aus fossilen Exkrementen, meist von Dinosauriern. Er gehört zu den Spurenfossilien und ist jahrmillionen alt. Meist ist der Koprolith wunderschön und fein gezeichnet. Koprolith ist besonders bei Sammlern sehr begehrt und relativ teuer.

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Kreuzstein

Beschreibung

siehe Andalusit

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Kupfer Rutilquarz

Beschreibung

Rötliche Rutilnadeln sind eingeschlossen in Quarz. Rutil ist ein Mineral mit einem sehr hohen Metallanteil von etwa 60%, es ist überwiegend Titan und bei Kupfer Rutilquarz kommt ein Kupferanteil hinzu. Durch den Einschluss der Rutilnadeln entstehen verschiedene Effekte wie Katzenauge oder sternförmige Lichtreflexe. Der Stein wird gerne zu Schmuck verarbeitet und ist auch bei Sammlern sehr begehrt.

Fundorte Brasilien, Indien u.a.
Mohshärte 7
Farbe klar mit rötlichen nadelförmigen Einschlüssen

Name

Kyanit

Beschreibung

Kyanit wird auch Disthen genannt. Er gehört zu den Inselsilikaten und hat eine trikline Kristallstruktur, wie flache Stangen. In reiner Form ist der Kyanit farblos, erst durch die Vermengung mit anderen Mineralien erhält er seine Farben. Am begehrtesten sind die Farben blau und grün. Der Name stammt von dem griech. Wort für "dunkles Metall, Ultramarin". Disthen kommat ebenso aus dem griech. Wort für "zweifache Stärke" und bezieht sich auf die Härteeigenschaften, da er in unterschiedlichen Richtungen auch eine unterschiedliche Möhshärte hat. Kyanit in Schmuckstein Qulität ist sehr selten und aufgrund seiner ungewöhnlichen Härteverhälnisse auch schwer schleifbar. Dementsprechend gehört er zu den teuren Edelsteinen.

Fundorte Brasilien, Rußland, USA u.a.
Mohshärte 5-5,5
Farbe blau, grün, farblos, bräunlich, weiß, grau