Simsalabim Wunderlexikon

Wissenswertes über Edelsteine

Es befinden sich 128 Einträge im Glossar.
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Name

Labradorit

Beschreibung

Labradorit ist ein Mineral aus der Feldspatgruppe. Er hat ein irisierendes Farbspiel mit metallischem Glanz. Dieses Schimmern entsteht durch Interferenz und Spiegelung an den Entmischungslamellen. Benannt wurde der Stein nach der Insel Labrador wo er auch zum erstenmal 1770 von einem Missionar gefunden wurde. Spektrolith ist eine Varietät die speziell in Finnland gefunden wird. Der weiße Labradorit der meist ein blaues Schimmern zeigt wird im Handel als blauer Mondstein oder Regenbogen Mondstein bezeichnet. Labradorit ist aufgrund seines Farbenspiels ein begehrter Schmuckstein. Er ist empfindlich gegenüber Seife, Laugen und Säuren.

Fundorte Labrador/Kanada ( dunkel) Madagaskar (weiß)
Mohshärte 6-6,5
Farbe Grundfarbe dunkel irisierend in allen Farben, weiß mit meist blauem Schimmer.

Name

Lapis Lazuli

Beschreibung

Lapis Lazuli wurde früher auch Lasurstein genannt. Er besteht aus den Mineralien Lasurit, Pyrit und Calcit oft auch mit geringen Beimengungen von anderen Mineralien. Der Namen kommt vom lat. "lapis" Stein und "lazuli" blau. Er war bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Schon damals wurden Perlen aus Lapis Lazuli angefertigt. Am begehrtesten ist eine tiefblaue Farbe mit fein verteilten Pyriteinschlüssen. Im alten Ägypten und anderen alten Kulturen wurde der Stein hoch verehrt und es wurden ihm magische Kräfte zugesprochen. Im Alten Testament steht der Lapis Lazuli für "Issachar" dem 4. der 12 israelischen Stämme Zu Pulver gemahlen wurde er auch als Farbstoff verwendet.

Fundorte Afghanistan, Chile u.a.
Mohshärte 6,5-7
Farbe dunkelblau

Name

Larimar

Beschreibung

Larimar ist das Mineral Pektolith. Er hat faserige, stengelige Kristalle in paralleler oder radialstrahliger Anordnung. Die blauweiße Art des Pektolith wird Larimar genannt. Die blaue Farbe entsteht durch winzige Spuren von Vanadium. Bisher wurde der Larimar nur an zwei Fundorten entdeckt und gehört somit zu den teuren Edelsteinen. Larimar wurde erstmals 1974 in der Dominikanischen Republik entdeckt und ist seitdem ein beliebter Schmuckstein.

Fundorte Dom. Republik, Soave/Italien
Mohshärte 6
Farbe hellblau bis himmelblau, weiß

Name

Lepidolith

Beschreibung

Lepidolith ist ein seltenes Mineral mit Mischkristallen. Es besteht aus hellem Glimmer mit Lithium. Das Wort wird abgeleitet vom griech. Wort "lepidion" für "schuppig". Der Lepidolith ist durch sein zartviolettes Glitzern als Schmuckstein beliebt, ebenso ist er ein begehrter Stein für Sammler. Auch in der Keramik Industrie findet er auch Verwendung. Der Lepidolith ist empfindlich gegenüber Säuren und verfärbt sich rot wenn er mit einer offenen Flamme in Berührung kommt.

Fundorte Afghanistan, Argentinien u.a.
Mohshärte 2,5-3
Farbe violett-purpur, hellrot, grün, weiß

Name

Lodolith

Beschreibung

Lodolith ist der Handelname für Bergkristalle mit Einschlüssen von anderen Mineralien. Der Name kommt vom span. "lodo" für "Schlamm". Lodolithe haben meist ein sehr interessantes und spektakuläres Aussehen mit einer eigenen "Innenwelt". Der Stein ist hitzeempflindlich, daher Vorsicht beim Löten. Er wird von Flusssäure angegriffen. Der Lodolith ist besonders bei Sammlern begehrt wird aber auch zu außergewöhnlichem Schmuck verarbeitet.

Fundorte Brasilien, Marokko u.a.
Mohshärte 7
Farbe transparent mit verschieden farbigen Einschlüsse.