Simsalabim Wunderlexikon

Wissenswertes über Edelsteine

Es befinden sich 128 Einträge im Glossar.
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Name

Peanutwood

Beschreibung

Peanutwood ist ein fossiles Nussholz mit verquarzten Wurmgängen. Weiteres siehe unter Versteinertes Holz.

Fundorte Asien
Mohshärte 7
Farbe braun, beige

Name

Peridot

Beschreibung

Peridot gehört zur Olivingruppe. Die alte Bezeichnung ist Chrysolith. Der Name ist wahrscheinlich auf das griech. Wort "peridóa" zurückzuführen. Er wurde schon im 15. Jahrhundert v. Chr. auf der Insel Zebirget im Roten Meer abgebaut. In Europa wurde er durch die Kreuzzüge bekannt. Von vielen alten Kulturen wurde er hoch verehrt und geschätzt. Im Alten Testament steht er für den 6. der 12 israelischen Stämme. Unter dem Namen Chrysolith wird er bei der hl. Hildegard von Bingen aufgeführt. In der Renaissance Zeit wurde er in Europa als Schmuckstein sehr hoch bewertet, auch heute zählt er zu den teuren Edelsteinen. Auf den kanar. Inseln findet man den Stein auch unter dem Namen "Olivin".

Fundorte Australien, Ägypten, Afghanistan
Mohshärte 6,5-7
Farbe hellgrün, dunkelgrün, grüngelb

Name

Petoskey Stein

Beschreibung

Hier handelt es sich um Querschnitte versteinerter Korallenskelette. Somit gehört dieser Stein zu den Fossilien. Im Devon wuchsen diese Korallen im warmen Meer. Benannt wurde der Stein nach dem Ort Petoskey in Michigan, USA, dies ist auch der Gundort für diese Fossilien. Der Stein ist aufgrund seiner feiner Zeichnung bei Sammlern sehr beliebt, wird aber auch zu Schmuck verarbeitet. Nachdem es nur einen Fundort gibt ist er auch relativ teuer.

Fundorte Michigan USA
Mohshärte 0
Farbe braun, beige, rötlich

Name

Phosphosiderit

Beschreibung

Phosphosiderit ist ein Eisenphosphat aus der Gruppe der Phosphate. Der Stein wurde erstmals 1890 wissenschaftlich beschrieben. Der Name leitet sich ab von seiner chem. Zusammensetzung und dem griech. Wort "sideros" für "Eisen". Phosphosiderit wird meist in krustigen Aggregaten gefunden. Er wird besonders von Sammlern sehr geschätzt.

Fundorte Madagaskar u.a.
Mohshärte 3,5
Farbe violett, rosa, lila, farblos, braun

Name

Pilbara

Beschreibung

Pilbara ist eine Region in West Australien, hier wurde der Stein vor einigen Jahren zum ersten Mal gefunden. Er ist soweit ich weiß noch nicht wissenschaftlich beschrieben. Evtl.ist es eine Jaspis Art. Der Stein hat weltweit nur diesen einen Fundort in Australien/Kanada und ist daher selten und teuer.

Fundorte Australien
Mohshärte 0
Farbe braun, dunkelrot, gelb

Name

Plagioklas

Beschreibung

Plagioklas ist eine Varietät der Feldspat Gruppe. Er gehört zu den gesteinsbildenden Mineralien der Erdkruste. Der Plagioklas bildet tafelförmige Kristalle in verschiedenen Farben. Sie haben einen hohen Natrium und Calcium Gehalt. Sehr selten wird Plagioklas in guter Qualität zu Schmuck verarbeitet und ist dann relativ teuer.

Fundorte weltweit
Mohshärte 6-6,5
Farbe braun, rotbraun, rosabraun

Name

Porzellanit

Beschreibung

Porzellanit ist ein metamorphoses Tongestein das durch Verkieselung entsteht. Schon im Neolithikum wurden daraus Steinbeile hergestellt.

Fundorte Australien, Indien u.a.
Mohshärte 4-5
Farbe vielseitig, meist mit schöner Zeichnung

Name

Prehnit

Beschreibung

Prehnit gehört wie so viele Edelsteine zu den Silikaten. Er bildet tafelige bis prismatische Kristalle, kommt aber auch traubig und blättrig vor. 1783 brachte Henrik von Prehn einige Proben vom Kap der guten Hoffnung mit nach Holland. Nach ihm wurde der Prehnit benannt. Oft findet man Einschlüsse von Schörl Kristallen (schwarzer Turmalin). In letzter Zeit wird Prehnit vermehrt zu Schmuck verarbeitet aufgrund seiner schönen zarten Farben. Auch bei Sammlern ist er sehr begehrt.

Fundorte Australien, Afrika, Indien
Mohshärte 6-6,5
Farbe zartgrün bis grüngelb, farblos, weiß

Name

Pyrit

Beschreibung

Pyrit wird auch Katzengold genannt aufgrund seiner goldenen Farbe. Pyrit wurde früher oft mit Gold verwechselt. Er gehört zur Mineralklasse der Sulfide. Das Kristallsystem ist kubisch, d.h. es sind exakt ausgebildete Würfel. Der Name kommt vom griech. Wort "pyr" für Feuer. Es lassen sich mit einem harten Feuerstein Splitter abschlagen die sich entzünden und verbrennen. In früheren Zeiten wurde der Pyrit als Trauerschmuck verwendet. Der Pyrit war schon bei den Inkas bekannt und wurde als Grabbeigabe gefunden, es wurden ihm auch magische Wirkungen nachgesagt.

Fundorte Südamerika, Colorado, Spanien
Mohshärte 6-6,5
Farbe gold