Simsalabim Wunderlexikon

Wissenswertes über Edelsteine

Es befinden sich 128 Einträge im Glossar.
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Name

Citrin

Beschreibung

Citrin ist die gelbe Quarz Varietät. Der Name kommt vom lat. "citrus" für Zitrone. Farbgebendes Mineral ist Eisen. Man unterscheidet zwischen natürlichen eisenhaltigen Citrinen und gebrannten Citrinen. Violette Amethyste werden auf 300-500° erhitzt und wechseln so ihre Farbe ins Gelbbraune. Der Citrin findet überwiegend Verwendung als Schmuckstein. Im Alten Testament steht der Citrin für "Naphtali"" dem 9. der 12 israelischen Stämme. Im Mittelalter wurde der Citrin als "Sonnenstein" verehrt.

Fundorte Brasilien, Indien u.a.
Mohshärte 7
Farbe natürlicher Citrin blassgelb, gebrannter Citrin braun-orangegelb

Name

Dendriten Opal

Beschreibung

Dendriten Opal ist gemeiner Opal mit meist schwarzen Dendriten Einlagerungen. Er zählt nicht zu den Edelopalen. Weiteres siehe Opal

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Diamant

Beschreibung

Er gehört in die Mineralklasse der Elemente. Der Diamant ist die kubische Modifikation von Kohlenstoff. Er ist der härteste und der wertvollste von allen Edelsteinen. Er hat eine sehr hohe Lichtbrechung und Dispersion. Er hat die höchste Wärmeleitfähigkeit von allen Mineralien. Sein Gewicht wird grundsätzlich in Karat angegeben (1 Karat 0 0,2g). Der Name kommt aus dem spätlateinischen "diamantem" und damit hat man alle besonders harten Mineralien bezeichnet. Im 4. Jahrtausend v. Chr. wurde angeblich der erste Diamant in Indien gefunden. Dem Diamant wurden schon immer magische Kräfte zugesprochen. Der heute übliche Diamantschliff wird erst seit 1910 gemacht. Von Alters her wird der Diamant als Werkzeug verwendet, man kann mit ihm alle anderen Edelsteine schleifen und auch den Diamant selbst.

Fundorte Indien, Rußland, Namibia u.a.
Mohshärte 10
Farbe transparent, rosa, gelb, braun, grün, blau

Name

Diopsid

Beschreibung

Diopsid ist ein Mineral aus der Gruppe der Kettensilicate. Der Name kommt vom griech. Wort für doppelt" und weist darauf hin, dass der Diopsid oft in Zwillingskristallen vorkommt. In Gesteinsproben vom Mond wurde auch Diopsid gefunden. Der Stein ist sehr schwierig zu schleifen, daher wird er selten facettiert angeboten. Der schwarze Diopsid wird als "Black Star" bezeichnet, da er im Cabochon Schliff einen Sterneffekt zeigt.

Fundorte Indien, Brasilien, Sri Lanka u.a.
Mohshärte 5,5-6,5
Farbe smaragdgrün bis dunkelgrün, schwarz

Name

Dravit

Beschreibung

Dravit ist die Bezeichnung für gelben bis braunen Turmalin, auch Petro Turmalin genannt. Der Dravit wurde erstmals 1884 von dem Wiener Mineralogen Gustav Tschermak erwähnt. Es gab Fundgebiete in Österreich an der Drau im Dravegebiet, daher der Name Dravit. Weiteres siehe unter Turmalin.

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Eclipse

Beschreibung

Eclipse oder auch Auripigment genannt ist eine Schwefel-Arsen Verbindung. Er wurde erstmals 1747 wissenschaftlich beschrieben. Der Stein sollte am besten in einem verschlossenen Gefäß aufbewahrt werden, da er geringe Spuren von Arsen enthält. Eclipse ist hauptsächlich für Sammler interessant.

Fundorte Indonesien u.a.
Mohshärte 1,5-2
Farbe orangerot, gelb

Name

Elestial

Beschreibung

Elestial sind Skelett- oder Fensterquarze. Es sind Kristalle die im Erdinneren verletzt wurden und durch eine andere Wuchsform wieder verheilt sind. Man kann durch ein "Fenster" in ihr Inneres blicken. Den Namen erhielt der Elestial aus der amerik. Esoterik Szene der 70er Jahre, Elestial-Crystal "himmlischer Kristall". Diese Kristalle sind sehr selten und auch entsprechend teuer. Weiteres siehe unter Bergkristall.

Fundorte
Mohshärte 7
Farbe

Name

Falkenauge

Beschreibung

Falkenauge ist eine fasrige unduchsichtige Quarz Varietät Er ist schichtweise und in parallelen Lagen aufgebaut. Der seidige Glanz und der Falkenaugeneffekt des Steins ergibt sich durch Einlagerung von Hornblende. Das Tigerauge ist ein naher Verwandter des Falkenauges und beide werden hauptsächlich zu Schmucksteinen verarbeitet. Sie gehören zu den günstigen Edelsteinen.

Fundorte Südafrika, West Australien
Mohshärte 6-7
Farbe schwarzblau, dunkelblau, blaugrau

Name

Feueropal

Beschreibung

Der Opal ist ein amorpher Festkörper und hat keine Kristallstrucktur. Er ist sehr wasserhaltig mit einem Anteil von 4-9%. Der Stein ist empfindlich und sollte vor Seife, starken Kosmetika und chem. Substanzen geschützt werden. Der Feueropal gehört zu den Edelopalen. Im Gegensatz zu den anderen Edelopalen zeigt der Feueropal keinen opalisierenden Effekt. Die ersten Feueropale kamen 1804 von Mexiko nach Europa. In Südamerika wurde der Stein seit Alters her hoch verehrt und es wurden ihm magische Kräfte zugesprochen.

Fundorte Mexiko
Mohshärte 5,5-6,5
Farbe rot, orange, gelblich, rotbraun

Name

Flintstone - Feuerstein

Beschreibung

Feuerstein, auch Silex genannt. Es ist ein sedimentäres Kieselgestein und wird in Knollen oder Platten gefunden. Bei gezieltem Abschlagen entstehen Schlagwellen. Schon 4000 v. Chr. wurde der Stein zum Feuermachen verwendet. In der Steinzeit war er ein wichtiges Rohmaterial. Feuersteine wurden aneinander geschlagen und mit Hilfe von einem leicht brennbaren Pulver und leicht entzündlichen Fasern wurde Feuer erzeugt.Feuersteine mit einem natürlichen Loch in der Mitte wurden als Talisman getragen. Besonders schön gezeichnete Steine werden auch heute noch zu Schmuck verarbeitet.

Fundorte weltweit
Mohshärte 7,5
Farbe schwarz, beige, grau, braun

Name

Fluorit

Beschreibung

Sein anderer Name ist Flußspat. Es handelt sich um Calciumfluorid und er gehört zur Mineralienklasse der Halogenide. Reiner Fluorit ist farblos und transparent, die vielfältigen Farben ergeben sich durch Einlagerungen von anderen Mineralien und aus anderen Faktoren. Er bildet Oktaeder Kristalle (würfelförmig). Der Fluorit ist relativ weich und daher auch empfindlich gegenüber Spülmittel, Seife usw. Der Fluorit war schon im alten Griechenland bekannt. Der Name Flußspat geht auf die Metallverarbeitung zurück wo er als Flussmittel eingesetzt wurde. Die schönsten Steine sind bei Mineraliensammlern begehrt und werden auch zu Schmucksteinen geschliffen. Der deutsche Mineraloge Friedrich Mohs entdeckte 1824 die Fluoreszenz des Fluorits unter ultraviolettem Licht.

Fundorte Marokko, USA u.a.
Mohshärte 4
Farbe transparent, violett, blau, grün, gelb, rosa, rot, orange.

Name

Fluoritopal

Beschreibung

Fluoritopal wird auch "Tiffany Stone" genannt. Er wurde erstmals in Utah, USA gefunden. Er entsteht durch die Aktivität von Vulkanen zusammen mit fluorithaltigen Gasen. Im weiteren Verlauf seiner Entstehung opalisierte der Stein. Jaspis ist meist das Muttergestein.

Fundorte USA
Mohshärte 0
Farbe weiß, lila, violett, bräunlich

Name

Gabbro

Beschreibung

Gabbro gehört zu den magmatischen Gesteinen und entsteht tief im Erdinneren. Gabbro hat eine dunkle Grundfarbe, die hellen Anteile bestehen aus Feldspat oder Quarz. Der Stein wurde benannt von dem deut. Geologen Leopold von Buch nach einer Ortschaft in der ital. Toscana.

Fundorte weltweit
Mohshärte 5-6
Farbe schwarz, anthrazit mit hellen Einschlüssen.

Name

Galaxy Star Jaspis

Beschreibung

Er wird auch Kabamba Jaspis genannt. Weiteres siehe unter Jaspis.

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

Name

Gold Obsidian

Beschreibung

Die Besonderheit des Gold Obsidians ist, dass der Stein im Schatten schwarz aussieht und bei Lichteinfall einen goldenen Schimmer zeigt. Weiteres siehe unter Obsidian.

Fundorte
Mohshärte 0
Farbe

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